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Ratenkredit vergleichen

Kredit in der Ausbildung: So klappst du es sicher

Viele Azubis können während der Ausbildung grundsätzlich einen Kredit aufnehmen – entscheidend sind aber Bonität, ein nachvollziehbares Rückzahlungsmodell und ggf. eine Bürgschaft. In der Probezeit kann es zwar schwieriger werden, aber nicht unmöglich.

Wenn du Angebote vergleichst, nutze dabei die Informationen, die zu deiner Situation passen, statt vorschnell einen Antrag zu stellen.

TL;DR

  • Antwort: Ein Kredit in der Ausbildung ist grundsätzlich möglich.
  • Kriterium: Banken schauen vor allem auf Bonität und Rückzahlungsfähigkeit (z. B. Einkommen/Bürgschaft).
  • Wichtigster Vorbehalt: In der Probezeit kann die Genehmigung schwerer ausfallen.
  • Nächster Schritt: Prüfe deine Situation und vergleiche passende Ratenkredite anhand der relevanten Kriterien.

Wenn du schnell einschätzen willst: 3 typische Ausbildungssituationen

Profil 1: Du hast eigenes Einkommen (und eine solide Grundlage)

Situation: Du hast eigenes Einkommen (z. B. Ausbildungsvergütung) und keine negativen Schufa-Einträge. Dann sind deine Chancen oft besser, weil dein Rückzahlungsweg nachvollziehbarer wirkt. Trotzdem lohnt es sich, Konditionen und Laufzeiten sauber zu prüfen.

Profil 2: Du hast wenig eigenes Einkommen oder bist noch am Anfang

Situation: Du hast wenig eigenes Einkommen oder bist noch am Anfang der Ausbildung. Hier kann eine Bürgschaft oder ein mitbestimmender Mitantragsteller helfen, die Rückzahlung plausibler zu machen. Ohne ausreichend Nachweise kann es sonst bei der Prüfung schwierig werden.

Profil 3: Du befindest dich in der Probezeit

Situation: Du befindest dich in der Probezeit. In dieser Phase sind Banken oft besonders vorsichtig, weil Risiken höher wirken können. Wenn du keine starke Bonitätsbasis hast, werden Unterlagen und die potenzielle Absicherung (z. B. Bürgschaft) besonders wichtig.

Wichtig: Ob ein Kredit klappt, hängt von deiner individuellen Konstellation ab – es gibt keine „sichere Bankregel“ für alle.

Entscheidung 1: Kredit nötig – oder passt eher eine Förderung?

  • Wenn du durch BAföG oder andere Förderwege besser durch die Ausbildung kommst, vermeidest du zusätzliche Rückzahlung.
  • Wenn die Förderung die Lücke nicht deckt, kann ein privater Kredit als ergänzende Option infrage kommen.

Denkfalle: Manchmal wird BAföG als „Ersatz“ genannt – tatsächlich solltest du prüfen, welche Leistungen du konkret bekommst und ob sie zeitlich deine Bedarfslücke schließen.

Entscheidung 2: Bank/online – oder erst Alternativen & Absicherung klären?

Bevor du dich festlegst, beantworte für dich kurz:

  1. Hast du Unterlagen und einen realistischen Plan zur Rückzahlung?
  2. Würde eine Bürgschaft die Bewilligungschancen verbessern?
  3. Ist die Laufzeit so gewählt, dass du die Rate ohne Stress leisten kannst?

Wenn du dir unsicher bist (Unsicherheitsfall)

Wenn du unsicher bist, ob dein Profil (Einkommen, Unterlagen, Bonität) für einen Kredit ausreicht, starte mit einer eher vorsichtigen Planung: Vergleiche Konditionen und Anforderungen in Ruhe und kläre, welche Nachweise oder Absicherungen bei deiner Lage typischerweise wichtig sind.

Probezeit & Bonität: Was Banken typischerweise von dir sehen wollen

Auch wenn es keine Garantie gibt: Banken bewerten meist vor allem:

  • Rückzahlungsfähigkeit (z. B. Einkommen und finanzielle Stabilität)
  • Bonität/Einträge (z. B. Schufa)
  • Nachvollziehbarkeit deiner Situation (Ausbildungsnachweise, Unterlagen, ggf. Absicherung)

Wenn du gerade in der Probezeit bist, kann eine solide Unterlagenlage besonders entscheidend sein.

Woran du Kreditangebote wirklich erkennst (ohne dich zu überfordern)

Achte beim Vergleich vor allem auf:

  • Gesamtkosten bzw. Konditionen (nicht nur die „Start“-Information)
  • Laufzeit und wie sich die Rate dadurch für dich anfühlt
  • Gebühren/Preisbestandteile (falls vorhanden)
  • Flexibilität, z. B. ob Sondertilgungen möglich sind

Für Azubis ist „billig“ allein nicht das Ziel: Entscheidend ist, dass die Rückzahlung auch in deinem Ausbildungsalltag realistisch bleibt.

Risiken zuerst: Wann ein Kredit in der Ausbildung schnell unpassend wird

  • Wenn die Rate deine laufenden Kosten eng macht: Dann steigt das Risiko, dass du später mit Zahlungen in Schwierigkeiten gerätst.
  • Wenn du nur auf Hoffnung statt Plan setzt (z. B. unsicherer Job/unklares Einkommen).
  • Wenn du Konditionen nicht verstehst: Lass dir relevante Punkte vor dem Abschluss erklären und lies die Bedingungen sorgfältig.

Nächster Schritt: Ratenkredite passend zu deiner Situation vergleichen

Um Konditionen und Anforderungen besser einzuordnen, vergleiche Ratenkredite anhand der Kriterien, die für deinen Rückzahlungsplan relevant sind.

FAQ

Bekommt man als Azubi einen Kredit? Grundsätzlich ja – wie gut es klappt, hängt vor allem von Bonität und Rückzahlungsfähigkeit ab.

Welche Voraussetzungen werden typischerweise geprüft? Meist geht es um deine Zahlungsfähigkeit (Einkommen/Unterlagen) und deine Bonität (z. B. Schufa). Ggf. kann eine Bürgschaft helfen.

Ist ein Kredit während der Probezeit möglich? Möglich ist es, aber Banken können vorsichtiger sein. Mit klaren Unterlagen und ggf. Absicherung steigen die Chancen.

Zählt BAföG als Einkommen für Kredite? Das kann je nach Konstellation unterschiedlich bewertet werden. Für die konkrete Kreditprüfung solltest du dich an den Bedingungen des jeweiligen Antragsverfahrens orientieren.

Welche Alternativen gibt es zum privaten Ratenkredit? Je nach Bedarf können Förderwege, Zuschüsse oder eine bessere Absicherung (z. B. Bürgschaft) sinnvoller sein.

Wie beantragt man einen Kredit während der Ausbildung? Bereite Unterlagen vor, vergleiche Angebote sorgfältig und wähle die Variante, die zu deinem Rückzahlungsplan passt.

Hinweis: Dieser Artikel ist allgemeine Information und ersetzt keine individuelle Beratung.

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