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Scalable Capital Kosten im Überblick: Was du wirklich zahlst

Scalable Capital berechnet seine laufenden Kosten vor allem über eine gestaffelte Servicegebühr und laufende Produktkosten. Ob sich das für dich lohnt, hängt besonders von deiner Anlagesumme und von den jeweiligen Produktkosten ab. Depot- oder Performancegebühren werden im Überblick oft nicht separat ausgewiesen – trotzdem solltest du im Vergleich prüfen, was für dein konkretes Setup gilt.

TL;DR

  • Kernaussage: Rechne bei Scalable Capital v. a. Servicegebühr (gestaffelt) und Produktkosten zusammen.
  • Hebel: Entscheidend ist, welcher Betrag investiert wird – dadurch verändert sich der Anteil der Servicegebühr.
  • Vorbehalt: Die Gesamthöhe kann je nach Produkten/ETF-Anteilen und den aktuellen Bedingungen variieren.
  • Nächster Schritt: Nutze einen Kostenvergleich für deine konkrete Anlagesumme und prüfe die laufenden Gesamtkosten.

Welche Kostenbestandteile gibt es bei Scalable Capital?

Bei Robo-Advisors entstehen Kosten typischerweise aus mehreren Bausteinen. Bei Scalable Capital ist im Kostenüberblick vor allem relevant:

  • Servicegebühr (für den Advisor-Service), gestaffelt nach Anlagevolumen
  • Produktkosten (laufen in den von dir ausgewählten/integrierten Fonds/Produkten)
  • ggf. weitere Gebühren je nach Konto-/Produkt-Setup (die du im Vergleich immer gegenchecken solltest)

Servicegebühr: Staffelung nach Anlagesumme

Die Servicegebühr ist als Staffel aufgebaut. Das bedeutet: Je höher dein Anlagebetrag, desto geringer kann der prozentuale Anteil ausfallen. Für deine Kostenplanung heißt das:

  • Entscheidend ist nicht nur „ob“, sondern wie hoch deine konkrete Investitionssumme ist.
  • Bei der Gesamtkostenbetrachtung verschiebt sich dadurch das Verhältnis zwischen Servicegebühr und Produktkosten.

Depot- und Performancekosten: Was du separat prüfen solltest

Im Kostenüberblick wird häufig darauf hingewiesen, dass Depotgebühren in vielen Fällen nicht separat ausgewiesen werden und Performancegebühren üblicherweise nicht zusätzlich anfallen. Je nach Konto- oder Produktkonstellation kann es jedoch abweichen, deshalb solltest du im Vergleich prüfen:

  • ob es Sonderfälle gibt (z. B. spezielle Kontofunktionen oder Programmbestandteile),
  • ob kostenrelevante Positionen anders ausgewiesen werden als „nur“ in Prozentwerten.

Produktkosten: Warum sie trotzdem den Unterschied machen

Auch wenn die Servicegebühr sinken kann, bleiben die Produktkosten ein laufender Faktor. Für deine Entscheidung ist deshalb wichtig:

  • Produktkosten sind oft die Komponente, die sich bei unterschiedlicher Fondsauswahl/Umsetzung je nach Anbieter und Modell unterscheiden kann.
  • In der Praxis lohnt es sich, nicht nur „eine Gebühr“ zu betrachten, sondern die Summe aus Service- und Produktkosten.

Kostenbeispiel-Logik: So liest du die Zahlen richtig

Die im Überblick genannten Beispiele zeigen vor allem das Prinzip:

  • Bei kleineren und mittleren Beträgen ist der Servicegebühren-Anteil stärker sichtbar.
  • Bei größeren Beträgen kann der Servicegebühren-Anteil relativ geringer ausfallen, sodass die Produktkosten stärker ins Gewicht rücken.

Wichtig: Einzelwerte und Gesamthöhen können sich ändern. Je nachdem, welche Details bei deinem Setup zählen, kann sich auch dein Vergleichsergebnis unterscheiden.

Vergleich mit anderen Robo-Advisors: Darauf kommt es an

Beim direkten Vergleich lohnt es sich, nach Kriterien zu sortieren:

  1. Welche Gebühren werden wie ausgewiesen? (separat, pauschal, „inklusive“)
  2. Gibt es Depot- oder Performancegebühren?
  3. Wie hoch sind die Produktkosten und wie wirken sie im Zusammenspiel mit der Servicegebühr?
  4. Wie transparent ist die Staffelung (falls vorhanden) und passt sie zu deiner geplanten Anlagesumme?

Scalable Capital wird in typischen Kostenvergleichen vor allem dann interessant, wenn die Kostenstruktur für dein Volumen gut zur Staffel passt und in deinem konkreten Setup keine zusätzlichen Depot-/Performancepositionen eine Rolle spielen.

Mindestanlage und Sparpläne: Für wen das relevant ist

Für den Einstieg ist auch relevant, ob du mit kleineren Beträgen starten kannst und wie der Sparplan aufgebaut ist. Wenn du regelmäßig investierst, achte darauf:

  • ob Gebühren explizit oder implizit in den laufenden Kosten stecken,
  • ob es feste Mindestbeträge gibt,
  • ob Sparplan-Funktionalitäten kostenrelevant sind.

Welche Rolle hat „Rebalancing inklusive“?

Wenn Rebalancing als Teil des Services beschrieben wird, heißt das nicht automatisch, dass daraus in jedem Fall keinerlei zusätzlicher Kostenblock entsteht. Trotzdem kannst du es in die Gesamtkostenrechnung einordnen: Entscheidend ist, was in deinem konkreten Produkt-/Service-Modell am Ende als laufender Gesamtaufwand pro Jahr sichtbar wird.

Sind die Kosten fair? So triffst du eine saubere Entscheidung

Eine pauschale „immer günstig“-Antwort gibt es nicht. Fair wirkt die Kostenstruktur dann, wenn:

  • die Servicegebühr zu deiner Anlagesumme passt,
  • die Produktkosten im Vergleich nicht aus dem Rahmen fallen,
  • keine zusätzlichen Gebühren auftauchen, die in deiner geplanten Nutzung relevant sind.

Prüfe daher anhand deiner Anlagesumme und deines Setups, wie sich Scalable Capital im Kostenprofil im Verhältnis zu Alternativen darstellt.

Häufige Fragen zu Scalable Capital Kosten

  • Woraus setzen sich die Kosten hauptsächlich zusammen? Meist aus Servicegebühr (gestaffelt) und Produktkosten.
  • Gibt es Depotgebühren? Häufig werden Depotgebühren nicht separat ausgewiesen; ob es in deinem Setup anders ist, solltest du im Vergleich prüfen.
  • Warum schwanken Gesamtkosten? Weil sich Servicegebühr und Zusammenspiel mit den Produktkosten je nach Anlagesumme und Produkten verändern können.
  • Ab wann lohnt sich der Blick auf die Details? Sobald du über einen reinen „Startbetrag“ hinaus regelmäßig investierst oder größere Summen planst.
  • Wie finde ich die passenden Gesamtkosten für mich? Schau dir für deine Anlagesumme eine Kostenübersicht bzw. einen Kostencheck an.

Nächster Schritt: Kostenvergleich für deine Anlagesumme nutzen

Wenn du wissen willst, was du am Ende wirklich zahlst, nutze die Vergleichsübersicht und achte dabei besonders auf die Summe aus Service- und Produktkosten. Vergleiche die Ergebnisse für deine geplante Anlagesumme.

Wenn du weiter vergleichen möchtest, nutze für deinen Kostencheck die üblichen Kriterien (z. B. Servicegebühr, Produktkosten, mögliche Zusatzkosten) und prüfe die Angaben zu Gebühren in den jeweiligen Produktdarstellungen.

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