SIRPLUS Crowdfunding: So funktioniert das Food-Waste-Modell
SIRPLUS verbindet den Kampf gegen Lebensmittelverschwendung mit einem Geschäftsmodell aus Rettermarkt, Online-Shop und Abonnements. Prüfe im konkreten Tarif oder Angebot, wie dieser Punkt geregelt ist. Du bekommst eine Übersicht, wie die Bausteine zusammenspielen – und welche Punkte du vor einer eigenen Entscheidung prüfen solltest.
TL;DR
- Antwort: SIRPLUS vertreibt gerettete Lebensmittel über eigene Verkaufswege; Crowdfunding wird als Finanzierung fürs Wachstum eingeordnet.
- Kriterium: Prüfe, wie gut „gerettete Ware“ zu deinen Erwartungen (Verfügbarkeit, Sortimente, Informationslage) passt.
- Wichtigster Vorbehalt: Je nach konkretem Angebot können Bedingungen, Laufzeit und Ergebnis unsicher sein – es handelt sich nicht um eine Rendite-Garantie.
- Wenn du ähnliche Angebote prüfen willst, vergleiche die Konditionen und Unterschiede anhand der Angaben im jeweiligen Angebot.
Was bedeutet „SIRPLUS Crowdfunding“ in der Praxis?
SIRPLUS ist ein Unternehmen, das Lebensmittel vor der Verschwendung bewahren will. Der Grundgedanke: Überschüssige Ware wird gesammelt, geprüft und über eigene Verkaufswege angeboten.
Wenn von „Crowdfunding“ die Rede ist, geht es dabei typischerweise um eine Finanzierung über viele Unterstützer:innen – also nicht primär über klassische Bankfinanzierung.
So funktioniert das SIRPLUS-Modell (ohne Werbeversprechen)
Bei SIRPLUS greifen mehrere Bausteine ineinander:
- Rettermarkt: Gerettete Lebensmittel werden vor Ort verkauft.
- Online-Shop: Produkte lassen sich auch online bestellen.
- Abonnement („Boxen“): Regelmäßige Lieferung einer Mischung aus geretteten Produkten.
Wichtig für die Einordnung: Weil es um „gerettete“ Überschüsse geht, können Verfügbarkeit und Sortimente zeitlich variieren.
Vorteile und der wichtigste Haken
Mögliche Vorteile sind vor allem der Nachhaltigkeitsansatz (Food Waste reduzieren) und die Kombination aus stationären und digitalen Einkaufswegen.
Haken bzw. Grenzen, die du vorab prüfen solltest:
- Variierende Ware: „Gerettete Produkte“ hängen von realen Überschussquellen ab.
- Prüfe im konkreten Tarif oder Angebot, wie dieser Punkt geregelt ist. Prüfe im konkreten Tarif oder Angebot, wie dieser Punkt geregelt ist.
SIRPLUS Box & Online-Shop: Für wen passt das?
Die SIRPLUS Box ist besonders interessant, wenn du regelmäßig Lebensmittel „entdeckerisch“ beziehen willst und okay damit bist, dass die Mischung nicht exakt wie im Supermarkt planbar ist.
Der Online-Shop passt eher, wenn du einzelne Produkte gezielt auswählen möchtest.
Einordnung für deine Entscheidung: So gehst du strukturiert vor
Bevor du dich für ein Crowdinvesting- oder Crowdfunding-Modell interessierst (egal ob bei SIRPLUS oder einem anderen Projekt), helfen diese Prüfpunkte:
- Transparenz: Gibt es verständliche Infos zu Projekt, Mittelverwendung und Bedingungen?
- Passung zum Ziel: Ist dein Schwerpunkt Nachhaltigkeit, Community-Finanzierung oder etwas anderes?
- Risikoverständnis: Kennst du Laufzeit, mögliche Risiken und was im ungünstigen Fall passiert?
Für welche Situation passt welche Herangehensweise?
- Wenn du Nachhaltigkeit im Alltag priorisierst: Dann sind Rettermarkt, Online-Shop und Boxen vor allem als Produkt- und Konsumkonzept relevant.
- Wenn du dich als Unterstützer:in in der Community siehst: Dann lohnt sich besonders der Blick auf die Einordnung des Crowdfunding-Beitrags und die konkreten Bedingungen des Angebots.
- Wenn du vor allem finanzielle Planbarkeit suchst: Dann solltest du besonders gründlich die Risiken und Laufzeiten prüfen – statt nur auf das „Story“-Element zu achten.
Als Orientierung: Angebote vergleichen Wenn du ähnliche Projekte oder Crowdinvesting-Optionen prüfen willst, vergleiche die Konditionen und Unterschiede anhand der Angaben im jeweiligen Angebot.
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